Für HochschulenFörderprogramme für AkademikerinnenBrigitte-Schlieben-Lange-Programm

Brigitte-Schlieben-Lange-Programm


Nachwuchswissenschaftlerinnen und -künstlerinnen mit Kind(ern)
 werden bei der Qualifizierung für eine Professur finanziell unterstützt.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat zum fünften Mal das Brigitte-Schlieben-Lange-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen mit Kind ausgeschrieben.

Bewerbungsschluss ist der 16. April 2019. Der Förderbeginn ist ab dem 1. Oktober 2019 vorgesehen.

Förderlinie III: Förderung von berufsbegleitenden Promotionen mit dem Ziel der Erfüllung von Berufungsvoraussetzungen für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (Stipendien und Beschäftigungsverhältnisse). 

Einzelheiten und ergänzende Voraussetzungen stehen im Ausschreibungstext und in den zugehörigen Richtlinien. Dem Antrag ist noch eine Checkliste* zur Vollständigkeit der Nachweise beizufügen. Stellt eine Hochschule mehrere Anträge, sollen diese in einer Excel-Übersicht zusammengefasst werden.

Ansprechpartnerin für die Förderlinie III: Michaela Tsarouha-Wiesmann

Förderlinie III

Berufsbegleitende Promotion bei Tätigkeit außerhalb der Hochschule (Stipendien)

Die Förderung wird für Frauen mit Kind, die bereits über die für eine Professur an einer HAW oder der DHBW notwendige Berufserfahrung verfügen, und sich durch eine (berufsbegleitende) Promotion für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg oder an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg qualifizieren möchten in der Regel für die Dauer von bis zu zwei Jahren mit bis zu 1.200 Euro monatlich gewährt. Die monatlich zur Verfügung gestellten Stipendienmittel werden in Abhängigkeit vom Beschäftigungsumfang der Programmteilnehmerin vergeben. Eine Kofinanzierung durch die antragstellende Hochschule erfolgt nicht.

Die parallele Erwerbstätigkeit soll höchstens 50 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung betragen.

Die für das Qualifikationsvorhaben zur Verfügung gestellten Mittel können für den Lebensunterhalt der Stipendiatin und für die Durchführung des Projekts notwendigen Projektmittel* genutzt werden.

Berufsbegleitende Promotion bei Tätigkeit an einer HAW oder der DHBW (Beschäftigungsverhältnisse)

Für Frauen mit Kind, die an Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg tätig sind und promovieren möchten, kann ein Beschäftigungsverhältnis im Umfang von maximal 75 Prozent eines Vollzeitäquivalents in Entgeltgruppe 13 TV-L gefördert werden. Seitens der betreuenden Hochschule sind mindestens 25 Prozent eines vollen Beschäftigungsumfangs zu finanzieren. Im Regelfall fördert das MWK somit ein Beschäftigungsverhältnis im Umfang von 50 Prozent eines VZÄ in Entgeltgruppe 13 TV-L in der Regel für die Dauer von zwei Jahren.

Gemäß § 52 Absatz 2 Landeshochschulgesetz (LHG) ist den geförderten Frauen ausreichend Gelegenheit zu eigener vertiefter wissenschaftlicher Arbeit zu geben. Die Lehrverpflichtung soll ggf. dementsprechend angepasst werden.

Einzelheiten und ergänzende Voraussetzungen stehen im Ausschreibungstext und in den zugehörigen Richtlinien. Dem Antrag ist noch eine Checkliste* zur Vollständigkeit der Nachweise beizufügen. Stellt eine Hochschule mehrere Anträge, sollen diese in einer Excel-Übersicht zusammengefasst werden.

Förderlinie I

Förderung von wissenschaftlichen Qualifizierungsvorhaben während der Postdoc-Phase (Beschäftigungsverhältnisse).

Förderlinie II

Förderung von künstlerischen Entwicklungsvorhaben und Promotionen an Kunst- und Musikhochschulen (Stipendien und Beschäftigungsverhältnisse).