Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm

Überblick


Das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm (MPL) soll die Zahl der Professorinnen erhöhen, indem mehr Lehraufträge an Akademikerinnen vergeben werden.

Durch Lehraufträge erwerben Akademikerinnen pädagogische Erfahrung und knüpfen Verbindungen zu Hochschulen. Gleichzeitig dienen die Lehraufträge bei Bewerbungen um Professuren als Nachweis für die Berufungsvoraussetzung „Pädagogische Eignung“.

Das Programm finanziert Lehraufträge, die in Baden-Württemberg von Frauen neu übernommen werden. Antragsberechtigt sind folgende Hochschularten in Baden-Württemberg:
  • staatliche Hochschulen für angewandte Wissenschaften (seit 1997) 
  • staatliche Kunst- und Musikhochschulen (seit 2007)
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg (seit 2007)

Das Programm wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ausgeschrieben und finanziert. Verwaltet wird es von der Koordinierungsstelle der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der DHBW (LaKof BW).
Den Ausschreibungstext finden Sie hier.

Die Namensgeberin Mathilde Planck war die erste Abgeordnete in einem baden-württembergischen Landtag und setzte sich in vielfältiger Weise für die Gleichberechtigung der Frauen ein.

Lehrauftragsprogramme gibt es auch in anderen Bundesländern. Beispiele sind Bayern mit „Rein in die Hörsäle“ und Rheinland Pfalz mit „Mary Somerville“.